Ackerhummel beim Nahrung sammeln

Ackerhummel Steckbrief: Die flauschige Biene

Facebook
Twitter
Pinterest

Die Ackerhummel wird beim “Insektensommer” des NABU im August regelmäßig als am häufigsten beobachtete Art gelistet. Das putzige Insekt mit gelb bis rotbraunem Pelz zählt zu den Nestbauern und lebt in Völkern aus bis zu 150 Tieren.

In unserem Ackerhummel-Steckbrief erfahren Sie, wie Sie die putzige Hummel erkennen und mit den richtigen Pflanzen und einem Hummelhotel in Ihrem Garten ansiedeln.

Inhaltsverzeichnis

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name: Bombus pascuorum

Familie: Hummeln (Bombus)

Vorkommen: Mittel- und Südeuropa

Artbestand: Nicht gefährdet

Lebenserwartung: Königin 11 Monate (Königin), 1 – 2 Monate (Arbeiterin), 2 – 3 Wochen (Drohne)

Größe: 15 – 18mm (Königin), 9 -15mm (Arbeiterin), 12 – 14mm (Drohne)

Größe des Volks: 60 – 150 Tiere

Beobachtungszeit: April – Mitte Mai (Königin), Mai – Mitte Oktober (Arbeiterin), Mitte August – Ende Oktober (Drohne, Jungkönigin)

Aktivitätszeitraum: Tagaktiv

Lebensraum: Wiesen, Parks, Gärten

Paarungszeit: Ab September

Brutzeit: 3 – 5 Tage von Eis bis Larve, 27 Tage von Larve bis Arbeiterin

Nistort: Über- und unterirdisch (Erdlöcher, Totholz, Gras, alte Nester, Nistkästen, Ställe, Schuppen)

Nestgröße: 15 – 20cm

Nahrung: Pollen und Nektar verschiedener Blütenpflanzen

Bevorzugte Pflanzen: Vogel-Wicke. Weiße Taubnessel, Wiesen-Klee, Kriechende Günsel

Bedrohung: Insektenfresser, Parasiten

Hummelnistkasten

Nistkasten für die Ackerhummel

Einer der Gründe, wieso die kleine Hummel so häufig bei uns vorkommt ist, dass Sie bei der Nestwahl sehr anpassungsfähig ist.

In der Natur legt sie ihre Nester sowohl unter- als auch überirdisch an. Dazu können Erdlöcher, Grasbüchel oder Haufen aus Laub oder Totholz herhalten. Auch bereits vorhandene Nester z.B. von Vögeln oder Mäusen werden gerne besiedelt.

Verirrt sie sich in unsere Gärten, dann findet man sie außerdem nicht selten im Komposthaufen. Auch alte Lumpen oder Matratzen in Schuppen sowie Ställe nimmt sie dankend an.

Bietet Ihr Garten nur wenig Unterschlupf, dann kann es aber auch Sinn machen, eine Nisthilfe für die Ackerhummel anzubieten. Das kann z.B. ein alter Vogelnistkasten sein, den das genügsame Insekt gerne annimmt.

Noch besser ist allerdings ein spezieller Hummelnistkasten. Dieser wird häufig auch als Hummelhotel oder Hummelkasten bezeichnet. Ausgestattet mit einem Innenkarton bietet ihr dieser die idealen Brutbedingungen.

Achten sie hier allerdings darauf, dass ein Hummelhotel für die Ackerhummel genügend Platz für ein 15 – 20cm großes Nest bieten sollte.

Unterschlupf in der Natur

  • Erdlöcher
  • Nischen unter Totholz
  • Grasbüchel
  • Laubhaufen
  • Alte Mäusenester
  • Alte Vogelnester
  • Komposthaufen
  • Stall
  • Schuppen

Ackerhummel-Nisthilfe im Garten

  • Vogelnistkasten
  • Hummelnistkasten

Sie wollen Zeit sparen und sofort einen guten Hummelnistkasten finden? Dann werfen Sie einen Blick auf unseren großen Hummelhaus-Test.

Ackerhummel auf Nahrungssuche

Nahrung

Auch bei der Ernährung ist unsere häufigste Hummel nicht wählerisch. Sie lässt sich daher eine bunte Auswahl an Blütenpflanzen schmecken.

Bevorzugte Pflanzen

  • Vogelwicke
  • Weiße Taubnessel
  • Wiesen-Klee
  • Kriechende Günsel

Zufütterung im Garten

  • Zuckerwasser
  • Honigwasser
  • Insektentränke

Das war es erst einmal mit unserem Ackerhummel-Steckbrief.

Wir hoffen, wir haben Ihnen geholfen, die am häufigsten vorkommende Hummel auch in Ihrem Garten anzusiedeln, indem Sie ihr dort ein passendes Hummelhotel und leckere Pflanzen als Nahrung anbieten.

Das reicht Ihnen noch nicht? Dann finden Sie hier noch weitere heimische Insektenarten, die Sie unterstützen können.