weibliches Rotschwänzchen / Hausrotschwanz

Rotschwänzchen-Steckbrief: Treuer Stadtgast

Sie wollen noch mehr erfahren? Dann finden Sie im unserem Rotschwänzchen-Steckbrief heraus, wie man den Vogel erkennt, anlockt, ihm ein artgerechtes Futter und einen geeigneten Nistkasten anbietet.

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name: Phoenicurus ochruros

Familie: Fliegenschnäpper (Muscicapidae)

Weitere Namen: Hausrotschwanz, Rotschwanz

Vorkommen: Europa, Afrika, Asien

Artbestand: ungefährdet

Lebenserwartung: 5 Jahre

Größe: 14cm

Gewicht: 18g

Paarungszeit: April – Juni

Brutzeit: Mai – Juli

Zugverhalten: Zugvogel (Mittel- und Langstreckenzieher)

Beobachtungszeit: März bis November

Lebensraum: Städte, Dörfer, Parks, Gärten, Gebirge

Brutplatz: Gebäude, Baumhöhlen, Nistkästen

Nahrung: Insekten, Spinnen, Würmer, Beeren

Feinde: Klimawandel, Parasiten, Infektionskrankheiten, Pestizide, Insektizide, Katzen, Wiesel, größere Raubvögel

Gesang

In diesem Video können Sie sich den Rotschwänzchen-Gesang anhören:

Das richtige Rotschwänzchen-Futter

Das Rotschwänzchen ist in erster Linie ein Weichfutter- bzw. Insektenfresser. Es hat daher einen entsprechend zierlichen, empfindlichen Schnabel, mit dem es keine groben Körner knacken kann. Wie alle Weichfutterfresser findet es seine Nahrung bevorzugt am Boden. Ab und zu fängt es auch Fluginsekten. Der Luftraum wird allerdings eher sekundär genutzt.

Am liebsten hat der kleine Vogel Insekten, deren Larven, Spinnen, Schnecken, Schmetterlingsraupen und Regenwürmer auf dem Speiseplan. Im Herbst ernährt er sich aber auch teilweise von Beeren.

Am Vogelfutterhaus freut sich der Gartenvogel vor allem über typisches Weichfutter. Als Rotschwänzchen-Futter können Sie daher Mehlwürmer oder als besonderen Leckerbissen auch in Öl getränkte Haferflocken anbieten, wobei das Öl die tierische Kost ersetzt. Auch Mohn oder Kleie sind als Futterangebot geeignet. Darüber hinaus können Sie das Futterhaus mit weichem Obst wie Rosinen befüllen. Wollen Sie es sich möglichst einfach machen, dann kann Ihre Wahl auch auf ein im Handel erhältliches Mischfutter fallen.

Nahrung in der Natur:

  • Insekten und deren Larven
  • Spinnen
  • Schnecken
  • Schmetterlingsraupen
  • Regenwürmer
  • Beeren
  • Wasser

 

Rotschwänzchen-Futter am Vogelhaus:

  • Mehlwürmer
  • In Öl getränkte Haferflocken
  • Mohn
  • Kleie
  • Obst wie Rosinen
  • Handelsübliches Mischfutter
  • Wasser (Vogeltränke)